Geben Sie der Elektromobilität Ihre Stimme!

Kommentar von Krispin Romang, stv. Geschäftsführer Swiss eMobility, zu den Wahlen vom
18. Oktober 2015

Politik wird umschrieben als „taktierendes Verhalten“ und „zielgerichtetes Vorgehen“ von verschiedenen Institutionen, insbesondere Regierungen und Parlamenten. Wichtige Akteure sind dabei Parlamentarier und allen voran der Souverän, im helvetischen Falle die stimmberechtigen Bürger. Diese sind bis zum 18. Oktober aufgerufen, ihre Vertreter zu wählen.

Energie und Mobilität gehören zu den grössten Herausforderungen der nächsten Legislaturperiode. Für die Elektromobilität, in der Schnittmenge dieser zwei wichtigen Themen, steht viel auf dem Spiel: bis 2020 sollen die Weichen auf Markthochlauf gestellt werden. Dies ist in den Szenarien der Energiestrategie so vorgesehen und es ist die einzige Möglichkeit, die CO2-Emissionen von Neuwagen im Schnitt auf 95g/km zu senken. Und es ist für sämtliche Marktakteure von zentraler Bedeutung, den Schritt in die Wachstumsphase zu vollziehen.

Obwohl die Zeichen auf Marktwachstum stehen, die Notwendigkeit einer umwelt- und ressourcenschonenderen Individualmobilität erkannt ist und die Wettbewerbsfähigkeit der Elektromobilität ständig zunimmt, ist der Markthochlauf kein Selbstläufer. Das politische Commitment zur Elektromobilität ist ein unabdingbarer Faktor dieser Entwicklung. Die entstehenden Vorteile, wie ein umweltfreundlicherer Individualverkehr, das Reduktionspotenzial der volkswirtschaftlichen Kosten und die entstehenden Geschäftsopportunitäten für den Wirtschaftsstandort Schweiz, müssen ins Bundeshaus getragen werden. Es braucht dafür Repräsentanten, die ein hohes Mass an persönlichem Engagement und Ausdauer für die Elektromobilität aufbringen.

Geben Sie der Elektromobilität Ihre Stimme. Swiss eMobility empfiehlt deshalb seinen Präsidenten Thierry Burkart (FDP, Aargau) und seine Vorstandsmitglieder Marco Romano (CVP, Tessin) und Jürg Grossen (GLP, Bern) zur Wahl. Für eine intelligente, energieeffiziente und nachhaltige Mobilitätspolitik.