12. Swiss eSalon

v.l. Ivo Brügger, MOVE Mobility AG; Dr. Simon Schaluri, Nutzervertreter Swiss eMobility; Krispin Romang, stv. Geschäftsführer Swiss eMobility

Laden und Bezahlen

Dr. Simon Schlauri, Nutzervertreter von Swiss eMobility, und Ivo Brügger, Geschäftsführer der MOVE Mobility AG, gaben Einblick über den aktuellen Stand im Bereich von Zugang und Abrechnung.
Aus Nutzersicht sind Verbesserungen und positive Entwicklungen wahrnehmbar. Laut Simon Schlauri kann mit drei Ladekarten in der Schweiz an 95% aller Standorte geladen werden. Schlechte Ladeerfahrungen sind seltener geworden. Bei Minustemperaturen und Schneeregen vor einer Ladeinfrastruktur eine App installieren oder den QR-Code abfotografieren und die Kreditkartennummer hinterlegen zu müssen, ist leider immer noch im Bereiche des Möglichen. Er empfiehlt den Ladestationsbetreibern, in Ladeinfrastrukturen statt in die Programmierung von neuen Apps zu investieren. 

Damit Ladestationen entstehen, braucht es nebst der Nutzer auch Betreiber und Investoren. Ivo Brügger zeigte auf, dass sich im Schweizer Ladenetz eben auch andere Interessen und Bedürfnisse wiederspiegeln als die Nutzerseitigen. Bezahlung der Transaktionen über die gängigen Bezahlkarten (Debit und Kredit) sind zum einen teuer und zum anderen stellen sie die von den Anbietern angestrebte Kundenbindung nicht sicher. Und diese ist nach wie vor der Haupttreiber unseres Ladenetzes, denn Geld durch Ladetransaktionen zu verdienen und die Ladeinfrastrukturen währen dessen Betriebszeit zu amortisieren liegt bis auf weiteres nicht im Bereich des Möglichen. So bleiben, logischerweise nicht nur zur Freude aller am eSalon Anwesenden, Vertragsbindungen mit Ladestationsbetreibern, Ladekarten und online-Applikationen feste Bestandteile der Elektromobilität. MOVE schafft aber insbesondere in Sachen Kostentransparenz neue Massstäbe: ab April werden die Preise bei Ladevorgängen in Fremdnetzen für MOVE-Kunden gedeckelt.

Folienpräsentation