
Über 120 Teilnehmende an der ersten Westschweizer Konferenz zur Elektromobilität
Die erste Westschweizer Konferenz zur Elektromobilität fand am Dienstag, 15. September 2026, im Royal Savoy in Lausanne statt. Die von Swiss eMobility in Partnerschaft mit auto-schweiz und dem Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) organisierte Premiere war ausgebucht und brachte über 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der gesamten Westschweiz zusammen.

Kantone, Städte und Gemeinden, Elektrizitätsunternehmen, die Automobilbranche, Ladeinfrastruktur-Spezialisten, Akteure aus der Immobilienbranche und Lösungsanbieter: Die Vielfalt der vertretenen Akteure spiegelte die Zielsetzung der neuen Konferenz wider. Sie wurde ins Leben gerufen, um der Westschweiz eine Plattform für den Austausch über die konkreten Herausforderungen der Elektrifizierung der Mobilität zu bieten.
Den Auftakt machte Marc Muller, Ingenieur und TED-Talker. In seinem Referat beleuchtete er die Komplexität des Zugangs zur Elektromobilität und die verschiedenen Hürden, mit denen Nutzerinnen und Nutzer nach wie vor konfrontiert sind.
Drei zentrale Themen im Fokus
Das Programm gliederte sich anschliessend in drei thematische Schwerpunkte, welche die Vielfalt der aktuellen Herausforderungen rund um die Elektromobilität aufzeigten.
Der erste Schwerpunkt widmete sich den kantonalen und kommunalen Rahmenbedingungen für die Elektromobilität. Swiss eMobility, der Kanton Waadt sowie die Städte Genf, Lausanne und Yverdon-les-Bains stellten ihre Ansätze vor und diskutierten die zunehmende Rolle der öffentlichen Hand. Ladeinfrastruktur, Unterstützung der Bevölkerung, Planung, geeignete Rahmenbedingungen und die Abstimmung mit Massnahmen auf Bundesebene: Die Diskussionen zeigten, dass Kantone, Städte und Gemeinden über zahlreiche Hebel verfügen, um die Elektrifizierung der Mobilität voranzutreiben.
Der zweite Themenschwerpunkt des Nachmittags lag auf der intelligenten Ladeinfrastruktur und ihrer Integration in das Energiesystem. Vertreterinnen und Vertreter des VSE, von BKW Smart Mobility, Energie 360°, Helion, AMP IT, eCarUp, aeesuisse und SmartGridready präsentierten ihre Erfahrungen und Lösungsansätze. Mit der zunehmenden Zahl von Elektrofahrzeugen wird das Laden zu einem zentralen Bestandteil des Zusammenspiels zwischen Mobilität und Energiesystem. Intelligentes Lastmanagement, die Netzintegration, die Steuerung von Ladevorgängen und neue technologische Lösungen standen daher im Zentrum der Diskussionen.
Der dritte Schwerpunkt befasste sich schliesslich mit dem Markt für Elektrofahrzeuge aus zweiter Hand und dessen Auswirkungen auf das Garagengewerbe. auto-schweiz, AMAG und SAFEMO beleuchteten unter anderem die Entwicklungen auf dem Gebrauchtwagenmarkt, die veränderten Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden sowie die Herausforderungen, auf die sich die Automobilbranche einstellen muss.
Die drei Schwerpunkte ermöglichten einen umfassenden Blick auf die Transformation hin zur Elektromobilität: von den politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen über die Ladeinfrastruktur und deren Integration ins Energiesystem bis hin zum Fahrzeug und seiner Vermarktung.

Eine Plattform für den Austausch in der Westschweiz
Neben den Fachreferaten bildeten die verschiedenen Podiumsdiskussionen und der direkte Austausch zwischen den Teilnehmenden einen zentralen Bestandteil der ersten Ausgabe.
Auch die Ausstellung von Fahrzeugen während der Pause sowie der anschliessende Networking-Apéro boten Gelegenheit, die Gespräche in ungezwungener Atmosphäre weiterzuführen und neue Kontakte zwischen den verschiedenen vertretenen Branchen zu knüpfen.
Die erste Ausgabe der Konferenz unterstrich damit den Bedarf nach einem spezifischen Austauschgefäss für die Westschweiz. Die Konferenz ergänzt die nationalen Veranstaltungen und schafft Raum, um Projekte, Erfahrungen und Herausforderungen aus der Romandie stärker sichtbar zu machen und gemeinsam zu diskutieren.

Danke an Referierende und Partner
Swiss eMobility bedankt sich herzlich bei allen Referentinnen und Referenten, die zum Erfolg und zur Qualität der ersten Konferenz beigetragen haben: Marc Muller, Geoffrey Orlando, François Vuille, Marjorie de Chastonay, Xavier Company, Benoist Guillard, Marco Locorotondo, Nathalie Anna Blumenau, Julian Barth, René Silva, Maria Mozgovaya, Daniel Schaller, Pascal Dubosson, Frank Keidel, Olivier Wittmann, Grégoire Dupasquier und Jonas Schneiter.
Unser Dank gilt auch unseren Partnern auto-schweiz und VSE, unseren Premium-Partnern AMAG Group und Energie 360° sowie AMP IT, BKW, eCarUp, Volvo Cars und aeesuisse für ihre Unterstützung.
Ein besonderer Dank geht schliesslich an die über 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre Präsenz, ihr Vertrauen und die zahlreichen wertvollen Gespräche während des gesamten Tages.
Mit einem ausgebuchten Saal und Diskussionen, die bis in den Abend hinein andauerten, hat die erste Ausgabe gezeigt, dass ein solcher Austausch in der Westschweiz auf grosses Interesse stösst.
Aufgrund des positiven Echos wird die Westschweizer Konferenz zur Elektromobilität fortgesetzt.




































































































































